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Offizielle Regeln Western Evasion a.t.p.i. Laut offiziellem Regelbuch der USTPA, United States Team Penning Association, Ft Worth Texas.

Die dazugekommenen Punkte ab Nr. 14 sind inspiriert von den Regeln aus Team und Cattle Penning. Western Evasion a.t.p.i. fand es nützlich diese genaueren Angaben zur Sicherheit und zum genauen Ablauf der Wettkämpfe einzubauen. Das Veranstaltungskomitee und der Richter behalten sich das Recht vor genauere Regeln aufzustellen oder Regeln zu wechseln.

  1. Beim Team Sorting für drei Reiter kann erlaubt werden den ganzen Arenabereich zu benützen, eine Startlinie festzulegen (foul line), dies aber nur mit der Zustimmung des Veranstaltungskomitees und des Richters.
  2. Das Basisprinzip ist 10 Stück Vieh zu haben die von 0-9 durchnummerotiert sind und zwei Stück Vieh ohne Nummer, was insgesamt eine Herde von 12 Tieren ergibt. Am Anfang eines Durchlaufs (run) ist die Herde hinter der Startlinie der Arena und das Reiterteam, gegenüber, auf der anderen Seite der Startlinie.
  3. Die Tiere (bis auf zwei) müssen mit Nummern gekennzeichnet werden die von Western Evasion a.t.p.i. genehmigt wurden , diese werden auf den Flanken der Tiere angebracht, und zwar so, daß sich der obere Teil der Ziffern nahe der Mitte des Rückens, zwischen Schulter und Hüfte befindet.
  4. Die festgelegte Zeit ist entweder 90, 75 oder 60 Sekunden für jede Klasse, je nach Festlegung und Entscheidung des Veranstaltungskomitees vor Beginn des Wettkampfs.
  5. Bei jeder Veranstaltung im Team Sorting muß obligatorisch eine elektronische Zeitmesstafel benützt werden. Das Veranstaltungskomitee zusammen mit dem Richter kann darüber entscheiden ob die elektronische Zeitmesstafel von zwei Personen ersetzt wird, die den Wettkampf stoppen. Der erste Zeitmesser gibt die offizielle Zeit, der zweite Zeitmesser ist der Ersatz fals der erste Zeitmesser ausfällt.
  6. Die Zeit läuft solange bis alle Tiere sortiert oder die gegebene Zeit abgelaufen ist.
  7. Bevor der Start freigegeben wird, wird die Herde wird auf der Seite der Startlinie zusammengetrieben die für sie reserviert ist. Die Richter geben genau an wann die Herde zusammengetrieben werden soll.
  8. Der Richter hebt die Fahne wenn die Arena bereit ist. Die Fahne senkt sich wenn die Nase des ersten Pferdes die Startlinie überschreitet und der Sprecher die Nummer des Tieres angesagt hat die als erstes abgetrennt werden soll. Die Teilnehmer bekommen ihre Nummer sofort. Jede Verspätung im Überschreiten der Startlinie wird mit einem « no-time » fûr das Team gewertet.
  9. Die Rinder werden der Reihe nach sortiert. Falls ein Kalb mit der falschen Nummer oder ein unnummeriertes Kalb die Startlinie überschreitet, wird die Zeit sofort angehalten wenn die Nase des falschen Kalbes die Startlinie überschreitet. Wenn ein schon sortiertes Kalb die Startlinie wieder überschreitet, wird das Team mit „no-time“ bewertet.
  10. Die Aussortierungsreihenfolge wird durch die Ziehung einer Nummer vom Sprecher bekanntgegeben. Das Kalb, daß diese Nummer trägt, muß als erstes aussortiert werden; z.b. die Nummer 5 wird als erstes gezogen und muß somit als erstes aussortiert werden, folgen dann die Kälber mit den Nummern 6, 7, 8, 9, 0, 1 usw.
  11. Das Kalb wird als sortiert betrachtet, wenn sein Schwanz die Startlinie überschreitet.
  12. Ein Reiter kann drei mal in der selben Klasse starten, muß aber zumindest einen Reiter in jedem Team auswechseln.
  13. Die Mindestanzahl der Durchläufe (runs) muß beim ersten Durchgang (go) 100% sein ; 30% bis 50% beim zweiten Durchgang (go); und den Zehn Besten im Finale. Bei mehr als 100 Teams, 30% bis 50% beim zweiten Durchgang (go) und die Besten 20 im Finale. Bei jedem Finale im Team Sorting genehmigt von Western Evasion a.t.p.i., wird die Reihenfolge der Teams durch eine Ziehung ermittelt.
  14. 30 Sekunden vor Ablauf der Zeit, muß Team davon informiert werden.
  15. Solbald die Reiter die Kälber übernommen haben sind sie für sie verantwortlich. Es liegt in der Verantwortlichkeit des Teams, bevor mit der Arbeit begonnen wird, einen Richter zu rufen, wenn die Tiere mit denen das Team arbeiten soll verletzt oder ungeeignet erscheinen. Sobald die Arbeit ausgeführt wurde gibt es keine akzeptable Entschuldigung mehr. Falls ein Tier durch oder über den Zaun geht, entscheidet der Richter über eine Disqualifikation wegen unnötiger Härte den Kälbern gegenüber. Er kann auch eine Wiederholungslauf (rerun) gestatten, wenn das Tier aus anderen Gründen die Arena verlassen hat. Der Wiederholungslauf (rerun) muß am Ende des Durchgangs (go-round) stattfinden. Falls keine frischen Tiere für die neuen Starts (reruns) zur Verfügung stehen, werden die brauchbaren Tiere vom Organisationskomitee der Veranstaltung und dem Richter ausgewählt. Falls mehrere neue Starts (reruns) in einer Serie (go-round) erlaubt wurden, werden sie in der erteilten Reihefolge durchgeführt. Falls die Tiere bereits wiederbenutzt wurden und frische Tiere notwendig sind, müssen die gebrauchten Tiere mit den frischen Tieren gemischt und neunummeriert werden.
  16. Die Zeit wird gestoppt wenn der Schwanz des letzten Tieres (zehntes Kalb in der richtigen Reihenfolge) die Startlinie (foul line) überschritten hat.
  17. Das Team das in der richtigen Reihenfolge alle 10 Tiere aussortiert hat ist besser plaziert als ein Team das weniger aussortierte. Nur in dem Fall wo gleich viele Kälber aussortiert wurden wird die Zeit ausschlaggebend. Bei einem Wettbewerb mit mehreren Durchgängen (go-rounds), die Teams die bei jedem Durchgang ihre Kälber sortieren, werden vor den Teams plaziert die ihr Vieh bei ein oderer mehreren Durchgängen nicht sortierten, egal wievieleTiere sortiert wurden in der gegebenen Reihenfolge und in der Zeit die sie dazu brauchten. Bei Wettbewerben mit mehreren Durchgängen entscheidet die addierte Zeit über den Rang. Falls ein Team auf seinen Start (run) verzichtet, kann sie nicht vor einem Team klassiert werden das alle Starts in der Serie (go-rounds) durchführte.
  18. Die Tiere dürfen nicht mit Händen, Hüten, Lassos, Stöcken, Zügeln oder anderen Ausrüstungsgegenständen berührt werden.Ein Team das mit brutalem Verhalten zu den Tieren erwischt wird, wird mit « no-time » bestraft. Gerten, Hüte oder Lassos dürfen nicht geschwungen werden. Aber erlaubt ist es, die Zügel zu schwingen oder mit den Zügeln auf die Chaps zu schlagen.
  19. Der Richter kann ein Team wegen unnötiger Härte gegenüber Rind oder Pferd oder wegen Unsportlichkeit disqualifiezieren.
  20. Sturz von Reiter und Pferd oder von beiden, führt nicht zur Disqualifikation. Der Reiter darf aber deswegen nicht vom Boden aus Vieharbeit leisten was automatisch zur Disqualifikation führen würde. Auch darf die Zeit nicht gestoppt werden solange nicht alle Reiter wieder auf ihren Pferden sitzen.
  21. Sollten während des Ritts ein oder mehrere Reiter den Hut verlieren, werden für jeden gefallenen Hut 5 Strafsekunden zur Endzeit hinzuaddiert.
  22. Falls ein Mitglied eines Teams disqualifiziert wird, führt das zum Ausschluss des gesamten Teams.
  23. Die Nummern müssen mindestens 15,5 cm hoch sein. Die Nummern müssen so auf den Flanken der Tiere angebracht werden, daß der obere Teil der Ziffer in der Mitte des Rückens zwischen Schulter und Hüfte liegt. Die Nummern und die Startreihenfolge werden vom Veranstaltungskomitee und dem Richter vor dem Wettbewerb ausgelost.
  24. Es muß einen Flagman geben. Der Richter muß sich auf der Höhe der Startlinie befinden und kann auch selbst die Fahne bedienen. Die Startlinie (foul-line) wird durch sichtbare Zeichen an der Umzäunung gekennzeichnet, um von den Konkurrenten und dem Linienrichter leicht erkennbar zu sein.
  25. Ausrüstung : Erlaubt sind generell alle im Westernreitsport gebräuchlichen Trensenarten, z.B. Bosal, Snaffle Bit etc., wobei Westernkandaren mit einer Hand geritten werden müssen. Es besteht kein Kandarenzwang für Pferde die älter als 6 Jahre sind. In den Jugendklassen sind nur Snaffle Bit erlaubt. Für Jugendliche besteht Helmpflicht. Zu einer Ausnahme muß ein Erziehungsberechtigter die unterschriebene Erlaubnis vorlegen. Die entgültige Entscheidung über die Ausrüstung liegt beim Richter.
  26. Der Richter darf während des laufenden Wettbewerbs nicht angesprochen werden. Bei Mißachtung hat de Richter das Recht die Person vom Platz zu weisen bzw. den Reiter zu disqualifizieren.

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